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Kontrollierte Ganzkörper-Reperfusion nach Reanimation

Nach Herz-Kreislauf-Stillstand sind auch bei erfolgreicher Wiederbelebung Todesfälle und zurückbleibende Funktionseinschränkungen des Gehirns häufig. Ein Einsatz der Herz-Lungen-Maschine bietet die Möglichkeit, durch kontrollierte Reperfusion und Modifizierung der Reperfusionslösung den Schaden für das Zentralnervensystem und die Organe (z. B. Herz, Nieren) zu reduzieren. Dazu werden Versuche an einem Schweinemodell mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand für 15 min durchgeführte. Anschließend werden für 109 min eine konventionelle Wiederbelebung und für weitere 60 min eine kontrollierte Reperfusion durch eine Herz-Lungen-Maschine mit einem an unserer Abteilung entwickelten tragbaren Gerät durchgeführt. Nach 24 Stunden werden die neurologischen Ausfälle, Parameter der Kreislauffunktion und typische Laborwerte erhoben.

Projektleiter: Dr. Georg Trummer